FREYLIT Sickerschachtanlagen

Kurzbeschreibung:

Die Filtermatte besteht aus zwei losen Geotextillagen zwischen welchen das Adsobtionsmaterial eingelegt ist.

Die Beiden Geotexillagen werden mittels eines verzinkten Stahlbandes an dem Sickerschacht befestigt, um ein Aufschwimmen der gesamten Matte zu verhindern. Dadurch ist die Abdeckung der gesamten Grundfläche gewährleistet.

Das zum Einsatz kommende Adsobtionsfmtareial adsobiert Mineralöle und grundwassergefährdende Stoffe.

Die obere Geotextillage bewirkt eine mechanische Filterung des Abwassers. Dadurch wird das Adsorbtionsmaterial nicht durch Verschmutzung in seiner Wirkungsweise beeinträchtigt.

Falls die obere Geoteillage durch Streusand, Schmutz oder Schlamm so stark verschmutzt ist, dass das Wasser nicht mehr genügend rasch versickert, so kann diese Lage kostengünstig durch eine neue Lage ersetzt werden, ohne jedoch das teuere Adsorbtionsmaterial wechseln zu müssen.

Die Matte selbst ist in der Lage 17 l Heizöl EL pro kg Adsorbtionsmaterial aufzunehmen (z.B. bei einem Sickerschacht mit einem Durchmesser von 1,50 m können bis zu 220 l Heizöl EL aufgenommen werden. Der Verschmutzungsgrad der Filtermatte lässt sich einerseits durch eine Abwasseranalyse bestimmen und optisch durch Entfernen der oberen Geotextilflieslage (in unverbrauchtem Zustand ist das Material weiß und verfärbt sich durch die Aufnahme von Ölen braun). Abwasserproben können durch eine Wasserentnahme aus dem Probenahmerohr (PE-Rohr) erfolgen. Dieses PRobenahmerohr ist unterhalb der Filtermatte angebracht, sodass die tatsächliche Qualität des versickerten Wassers zu bestimmen ist.

Die Filtermatte muss nach jedem Starkregenereignis bzw. regelmäßig in Intervallen von 2 Monate optisch auf Ihre Sickerfähigkeit kontrolliert werden. Bei einem länger anhaltendem Aufstau von Regenwasser im Sickerschacht ist das Deckflies auf Verunreinigungen zu kontrollieren und nötigenfalls zu erneuern. Die Häufigkeit der Abwasseranalysen wird durch die Behörden vorgegeben.